Tote Mädchen lügen nicht (13 Reasons Why)
- Schauspiel Zentrum
- 6. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Genre: Drama, Mystery, Coming-of-Age
Regisseur/Produzenten: Brian Yorkey (Schöpfer), unter der Produktion von Selena Gomez und anderen
Cast: Dylan Minnette, Katherine Langford, Kate Walsh, Brandon Flynn, Alisha Boe, Ross Butler
Erscheinungsjahr: 2017
Folgen und Länge: 4 Staffeln, insgesamt 49 Episoden mit einer durchschnittlichen Länge von 45 Minuten pro Folge
Stream: Netflix
Für Fans von: Euphoria, Atypical, Die Freude am Leben, Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Einleitung:
„Tote Mädchen lügen nicht“ ist eine faszinierende und zugleich erschütternde Serie, die die Tiefen menschlicher Emotionen und die Komplexität von Jugendproblemen erkundet. Basierend auf dem gleichnamigen Buch von Jay Asher, zieht die Serie die Zuschauer in eine Geschichte voller Geheimnisse, Trauer und der Suche nach Gerechtigkeit.
Handlung:
Die Erzählung beginnt mit dem Suizid von Hannah Baker, einer
Highschool-Schülerin, die vor ihrem Tod sieben Kassetten aufnimmt, auf denen sie die Gründe für ihre Entscheidung schildert. Jede Kassette richtet sich an eine Person, die sie in ihrem Leben verletzt oder enttäuscht hat. Die Serie verfolgt nicht nur die Reaktionen ihrer Mitschüler, sondern erweitert auch das Drama um die Auswirkungen von Mobbing, Missverständnissen und psychischen Erkrankungen. Die Zuschauer sind eingeladen, mit Clay Jensen, einem ihrer Freunde, auf eine emotionale Reise zu gehen, während er die Wahrheit hinter Hannahs Entscheidung aufdecken möchte.

Schauspielkunst:
Die schauspielerische Leistung in „Tote Mädchen lügen nicht“ ist beeindruckend und trägt maßgeblich zur emotionalen Tiefe der Serie bei. Dylan Minnette (Clay Jensen) verkörpert den verletzlichen Protagonisten mit bemerkenswerter Sensibilität, während Katherine Langford als Hannah Baker die Komplexität und Verzweiflung ihrer Rolle mit Bravour meistert. Die Chemie zwischen den Darstellern verstärkt die Authentizität der erlebten Emotionen und trägt zur intensiven Verbindung des Publikums zu den Charakteren bei.
Regie:
Unter der Regie von Brian Yorkey wird die Geschichte auf ansprechende und zugleich respektvolle Weise erzählt. Yorkey versteht es, die unterschiedlichen Perspektiven der Charaktere einzufangen und die düstere Atmosphäre zu schaffen, die die komplexen Themen der Serie unterstreicht. Auch die Verwendung von Rückblenden und Erzähltechniken trägt dazu bei, die Dramaturgie spannend zu gestalten und das Publikum immer wieder neu zu fesseln.
Fazit:
„Tote Mädchen lügen nicht“ ist mehr als nur eine Serie über das Leben eines Mädchens; es ist eine tiefgründige Auseinandersetzung mit den Herausforderungen, die Jugendliche heutzutage bewältigen müssen. Die Kombination aus fesselnder Handlung, starker schauspielerischer Leistung und klarer Regie machen diese Serie zu einem unverzichtbaren Erlebnis für jeden, der sich für die Thematik der Jugend und deren Krisen interessiert. Trotz ihrer gelegentlich düsteren Thematik regt die Serie zum Nachdenken an und schafft Bewusstsein für wichtige gesellschaftliche Themen.
Was kannst du als Schauspieler lernen?
Als Schauspieler kannst du aus „Tote Mädchen lügen nicht“ lernen, wie wichtig emotionale Authentizität ist. Die Darsteller zeigen, dass es entscheidend ist, das Innenleben der Charaktere zu erfassen und sich in ihre Erfahrungen einzufühlen. Außerdem wird deutlich, wie wertvoll der Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Schauspielern sind, um komplexe emotionale Momente glaubwürdig darzustellen. Die Serie lehrt, dass Geschichten von Verletzlichkeit, Schmerz und Hoffnung erzählt werden müssen, um das Publikum nachhaltig zu berühren.
Auszeichnungen (Auswahl):
GLAAD Media Awards 2018:
Gewinner für Outstanding Drama Series.
MTV Movie & TV Awards
Auszeichnungen für: Best Show und Best Performance in a Show (Katherine Langford)




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